Sunday, July 21, 2013

Sebastian Foss + Team, 1. Preis Unitechnik AG für Physiksimulationssoftware

Sebastian Foss + Team gewinnen 1. Preis der Unitechnik AG


Im Januar 2012 1. Preis der Unitechnik AG gewonnen:
Sebastian Foss + Team, 1. Preis Unitechnik AG 

Leider wurde damals Albert Litke fälschlicherweise als Teamleiter aufgeführt.

27.01.2012 Wie schnell rollt der Zylinder? Die Unitechnik Cieplik & Poppek AG aus Wiehl-Bomig belohnt engagierte Ingenieurstudierende einmal pro Semester mit drei Förderpreisen im Gesamtwert von 600 Euro. Die Studierenden entwickeln dafür im zweiten Semester im Team ein komplettes Projekt: Von der ersten Idee über Lasten- und Pflichtenheft, Programmentwicklung und Handbuch bis zum verkaufsfertigen Produkt. Sie lernen im Fach "Ingenieur-Informatik" nicht nur das Programmieren in der Sprache "Visual Basic", sondern auch die Chancen und Risiken der Teamarbeit hautnah kennen. Ihr Produkt und ihre fiktive Firma müssen sie am Ende des Semesters in einer Präsentation vor allen Mitstreitern, Lehrenden der FH und den Vertretern von Unitechnik vorstellen. Dazwischen liegen die "milestones" mit Präsentationen des jeweiligen Entwicklungsstandes.

Prodekan Prof. Dr. Michael Bongards ist Betreuer des Projekts und stellte auch den Kontakt zu Unitechnik her. Praktikumsleiter für die Studierenden ist der FH-Lehrbeauftragte Dipl.-Ing. Dietmar Hardt. Herr Hardt betonte, dass die Studierenden über die Jahre immer bessere Präsentationen entwickeln und der Unterschied z. B. zwischen dem 3. und dem 4. Platz bei den rund 120 Praktikumsteilnehmern eher gering ist. Dem stimmte auch Rainer Poppek, Vorstandsmitglied der Unitechnik AG, zu. Er übergab die Preise für die Teams des Wintersemesters 2011/12. Vorher stellte er kurz die Firma Unitechnik vor, die immer wieder auch FH-Absolventen als Nachwuchs sucht. Ein Spezialgebiet von Unitechnik ist die automatisierte Lagerverwaltung, so erstellte das Unternehmen für Europas größte Einkaufsgenossenschaft für Büroartikel die neue Logistikanlage in Overath, die bis zu 11.000 Pakete pro Tag versandfertig machen kann.


Unitechnik
Dietmar Hardt (FH Köln), Rainer Poppek (Unitechnik), Dominik Dinhof, Sebastian Foss, Albert Litke, Peter Sosniok (Foto: FH Köln)


Den ersten Preis in Höhe von 300 Euro erhielt das Team von Projektleiter Albert Litke. In seiner fiktiven Firma "SPALD – Software Solutions AG" waren Peter Sosniok, Dominik Dinhof und Sebastian Foss als Mitarbeiter tätig. Sie hatten das Programm "Incli-Sim" entwickelt zum Thema "Berechnung der optimalen Parameter einer Schiefen Ebene". Dabei sollte simuliert und berechnet werden, mit welcher Geschwindigkeit zylindrische Körper eine schiefe Ebene hinabrollen. Unterschieden wurde zwischen Hohl- und Festkörpern und unterschiedlichen Neigungswinkeln. Im Vergleich zu ihren Konkurrenten hatte die Gruppe die Aufgabe besonders gut gelöst, weil sie mit einer sehr umfangreichen Programmierung ein professionelles Produkt entwickelt hatten, einschließlich Internetseite und hochwertigem Handbuch.

Über den zweiten Preis in Höhe von 200 Euro freuten sich die Mitglieder der Firma "IT-Service Oberberg". Ihr Thema war ein "Berechnungsprogramm zur Simulation eines Raketenstarts". Die Teammitglieder um Projektleiter Daniel Jagla, Stefan Janssen, Alexander Kremer, Georg Reissisch und Christoph Zuch stellten sich einheitlich mit Firmen-T-Shirts vor. Beim Programm ging es nicht nur um den Start der Rakete, sondern auch um mögliche Umlaufbahnen um die Erde. Das Programm musste Größen wie zum Beispiel das Startgewicht einer 110 Meter hohen Saturn V von 2800 Tonnen berücksichtigen und die benötigte Treibstoffmenge, um eine Geschwindigkeit von 28.000 km/h zu erreichen. Wie die anderen Preisträger hatte das Team ihre Programm-CD mit einer professionell wirkenden CD-Hülle versehen.

Den dritten Preis (100 Euro) erhielt schließlich das Team mit der Firma "Reynolds – Pipes and more". Seine Mitglieder waren: Tobias Esser, Jens Heinen, Marius Huperz, Marcel Metzger und Merag Nokhiz und Alexander Liebold als Projektleiter. Ihr Thema: "Entwicklung einer Software zur Optimierung von Rohrleitungen". Dabei waren nicht nur die verschiedenen Rohrmaterialien und deren Rauhigkeit und Wanddicke, sondern auch Arten und Dichten von Flüssigkeiten zu beachten und ihr spezifische Fließverhalten.

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